Die Sanierung eines kirchlichen Gebäudes erfordert viel Detailarbeit und Vorbereitung um das Werk gelingen zu lassen. Die Überarbeitung war notwendig geworden, da die Schieferdachdeckung teilweise nicht mehr dicht war und sich deutliche Schadensbilder im Gebälk des Turmes fanden.

Nach Beratung im Kirchengemeinderat und Rücksprache mit dem Denkmalamt wurde beschlossen eine ortstypischere Dachdeckung in Kupferblech auszuführen. Dazu war die Überarbeitung der Holzkonstruktion des Turmzwiebels notwendig. Auch sämtliche Anschlussbleche am Turm und zum Kirchenschiff wurden in Kupfer neu ausgeführt.

Ein neue Turmzier (Turmkreuz), mit Blattgold überzogen soll weithin die gelungene Sanierung anzeigen. Die Zeit neu anzeigen wird eine neue Uhrenanlage mit entsprechenden, farblich an den Urzustand angepassten, Zifferblättern. Der bestehende Blitzschutz wurde integriert und überarbeitet.

Besondere Sorgfalt verlangte die Fassadensanierung, da die Putzflächen viel rissiger waren als ursprünglich gedacht. Ein mehrschichtiger Aufbau schützt nun den Putz des Turmes vor Witterung und sonstigen Einflüssen. Farblich wurde der Turm dem vorigen Zustand und dem Hauptschiff angepasst und wer nicht genau hinsieht, wird den Unterschied kaum sehen.

Erbrachte Leistungen

  • Kostenschätzung
  • Austausch mit Behörden und Sonderfachleuten
  • Werk- und Detailplanung
  • Ausschreibung und Abrechnung
  • Bauleitung
  • Objektbetreuung und Dokumentation